Weine

Bei der Herstellung meiner Weine gehe ich einen konsequenten Weg. Ich arbeite ohne jegliche künstliche Bewässerung und beim Rotwein mit einem Pflanzabstand von lediglich 80 cm. Die Pflanzen sind damit einem hohen Wettbewerb ausgesetzt und die Trauben kleiner aber konzentrierter. Daraus entstehen ausdrucksstarke Weine, deren Herstellung ich mir zum Ziel gesetzt habe. Alle Trauben, mit Ausnahme des Callet, werden auf meinem Land gewonnen. Den autochthonen Callet beziehe ich von einem Bauern aus Felanitx, von dem ich eine Parzelle mit alten Reben fest gepachtet habe. Hintergrund ist,  dass Calletstöcke erst gute Trauben liefern, wenn diese mindestens 30 Jahre alt sind.

Ich produziere  3 Rotweine, einen Weißwein. In 2015 habe ich erstmals einen Winzersekt (842 Flaschen) hergestellt, der noch ein Jahr auf der Hefe gelagert bleibt und 2016 erstmals einen Rosé (ca 1.000 Flaschen). Generell nutze ich für meine Rotweine große Fässer aus französischer Eiche mit 500 und 1.200 Litern. Hintergrund ist hier, dass ich kein Freund von dominanten Holztanninen bin, sondern das Holz gerne zugunsten der Frucht im Hintergrund halte. Meinen Chardonnay und den Rosé baue ich in Betoneiern aus. Was ursprünglich als Versuchsausbau begann, hat schnell viele Anhänger und auch Nachahmer unter den Winzerkollegen auf der Insel gefunden. Mein Chardonnay bleibt zwischen 6 Monaten und einem Jahr auf der Feinhefe und bekommt damit einen Schmelz, der ihn von einem gängigen Chardonnay deutlich unterscheidet.